Donnerstag, 28. März 2013

Von den Socken...

... bin ich. In den letzten beiden Tagen haben 600 Leser meine Seite aufgerufen.

VIELEN DANK für EUER Interesse!!! Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für die bereits hinterlassenen Kommentare. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.

D. h. ja, ran an die gute Nähmaschine und auf zu neuen Taten.

Diese Woche habe ich mich ja mehr durch die Blogs gearbeitet, als die letzten Winterstoffe endlich noch wegzuschaffen. Ich möchte möglichst wenige Altlasten mit in den Sommer schleppen. Eine Bluse und eine Hose warten noch. Ob ein Samtblazer noch entstehen wird, mal sehn. Die 17 Schnittteile lassen mich noch hadern. Immerhin habe ich den Schnitt bereits kopiert.

Die nächsten Tage gehören erstmal den Familienmitgliedern  und den Dingen die gekocht und gebacken werden wollen.

Ich wünsche ALLEN fröhliche Ostertage.
LG vom Garnkistlein

Mittwoch, 27. März 2013

MMM Nr. 1

Heute möchte ich endlich auch am MMM mitmachen. Lange genug habe ich nur zugeschaut und gestaunt, wieviel eigentlich genäht wird.

Mein Beitrag heute:




An diesem Stoff konnte ich letztens einfach nicht vorbeigehen. Ein bißchen verrückt.  Die Stoffzusammensetzung konnte mir die Verkäuferin nicht sagen. Ich tippe ja auf Vollsynthetik, aber vielleicht ist doch etwas Viskose drin, denn der glänzt leicht. Der Jersey ist jedenfalls nicht sehr dick und hat einen weichen Fall. Da der Meter lediglich 2 € im Ausverkauf kostete, konnte ich nicht viel falsch machen.

Lange habe ich überlegt, welcher Schnitt dazu passen könnte, denn der Stoff spricht ja schon genug für sich. Aber lediglich ein einfaches Shirt war mir zu langweilig. Es wurde ein Modell aus der Burda 2/2013 Nr. 127. Die Ärmel sind Raglanärmel, die gekräuselt angesetzt werden. Bei diesem Muster auf dem Foto natürlich kaum zu erkennen. Der Schnitt gefällt mir sehr gut und das Shirt sitzt auch prima. Hiervon gibt es noch eine Kurzarmvariante, die ich, wenn es denn mal wärmer werden sollte, auch noch probieren möchte. Raglanschnitte finde ich generell sehr schön, sind ja auch fix genäht.

So, nun werde ich mich mal auf die Verlinkungstour machen und mir natürlich alle neuen Me made Mittwoch Modelle anschauen. Vielen Dank an das Organisationteam dieser Plattform. Ich freue mich und bin gespannt.

Donnerstag, 21. März 2013

Frühlingsanfang im Schnee...

... das habe ich auch noch nicht erlebt. Die Ostereier am Haselstrauch haben alle eine kleine weiße Mütze auf. Passend dazu zeige ich heute einfach noch einen Wintermantel. Die Temperaturen geben es schließlich allemal her.






Dies ist mein erster Mantel überhaupt und genäht habe ich ihn nach einem Schnitt aus der Burda 9/2006.
Zwischen Oberstoff und Futter habe ich ein dünnes Thermovlies genäht. Der Mantel hält so gut warm. Die Knopflöcher habe ich mit der Hand genäht. Das hätte meine Maschine nicht sauber geschafft. Das Innenfutter hat keine Kellerfalte und ist bis auf die Vorderkanten nicht mit dem Saum verbunden.



Passend zum Mantel habe ich mir einen Loop gestrickt. Einfach nur rechte Maschen, denn durch den Farbverlauf der Wolle ist ja genug Abwechslung da.



Für den Mantel habe ich ca. 2 Wochen gebraucht, wobei ich nur abends und auch nicht jeden Abend zum Nähen gekommen bin. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und dank des langen Winters kommt der Mantel sicher noch mehrmals zum Einsatz.
 

Dienstag, 19. März 2013

Wie alles begann...


Wann habe ich das erste taugliche Nähstück genäht?

Genäht wurde in unserer Familie schon immer, jedoch weniger zum Freizeitvergnügen. Die Theorie konnte ich bereits als Kind - durch Zuschauen - studieren. Irgendwann gab es in der Schule dann Handarbeitsunterricht. Nachdem unsere gehäkelten Topflappen und gestickten Nadelbücher fertiggestellt waren, durften wir an die Nähmaschine. Eine einfache Stofftasche wurde unser erstes Werk. Hergestellt an einer noch per Fußpedal und Schwungrad betrieben mechanischen Nähmaschine. An dieses erhebende nostalgische Gefühl erinnere ich mich heute noch.

Anfang der 90er Jahre begann ich aus Neugier erste Kleidungsstücke zu nähen. Meine erste eigene Nähmaschine bekam ich 1998 geschenkt und seitdem entstehen Stück für Stück neue Werke.

Heute empfinde ich die Näherei als wohltuende entschleunigende Tätigkeit in einem oft hektischen und viel zu schnellem Alltag.

Das sich selbstgenähte Kleidung einfach herrlich trägt, brauche ich ja wohl niemanden hier zu sagen.

Meine nächstes Stück liegt bereits zugeschnitten bereit und wartet auf die Zusammensetzung.

Bis bald

Sonntag, 17. März 2013

Der Anfang ist gemacht!



Mit Begeisterung lese ich seit geraumer Zeit in den vielen schönen Blogs mit. Nun juckt es mich nicht nur an meiner Nähmaschine viel häufiger in den Fingern, sondern auch auf der Tastatur. Also fange ich einfach auch mal mit meiner Seite an.

Etwas muß ich mich hier noch umschauen, und einiges wird sich sicher mit der Zeit noch verändern. Wie beim Nähen, Stricken, Häkeln usw. geht letztendlich vieles nur übers Probieren.

So werde ich gleich mal probieren, ob ich einen kleinen Vorgeschmack meiner Nähstücke hier zeigen kann.





Dieser Schnitt ist sicher bereits bekannt. Es ist die Tunika (Modell Nr. 130) aus der Burda 9/2012.





In der Herbst/Winter Ausgabe der Ottobre (Nr. 5/2012) fand ich viele Basic-Schnitte, die ich für meine Alltagsgarderobe ausprobiert habe. Dieser Hosenschnitt sitzt sehr gut und ist dank des Stretchcordes sehr bequem. Da wird noch eine Jeans folgen. Das Jerseyoberteil habe ich hier mit der einfachen Ausschnittvariante genäht.




Kleider mag ich natürlich auch sehr gern, daher hier ein Wickelkleid aus einer älteren Burda 9/2006. Dieses Kleid stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste und ist nur deswegen endlich entstanden, weil ich von den diversen Weihnachtskleidern in den vielen Blogs so angetan war.

Was mich sonst noch kreativ mitgerissen hat, werde ich in der nächsten Zeit vorstellen. Bis dahin verfolge ich das Geschehen weiterhin gespannt.